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Geschichte

Gräfrath wurde 1135 erstmals urkundlich erwähnt, 1402 verleiht Herzog Wilhem I. von Berg die Befreiung von "aller Schatzung und Herrendienst" mit Ausnahme einer Jahresabgabe von 30 rheinischen Gulden. In demselben Jahre verleiht derselbe Herzog der Freiheit Gräfrath das Recht, zur Abhaltung von jährlich drei Märkten, am 25. März, am 1. August und am 8. September.
Die Geschichte Gräfraths ist nun nicht denkbar ohne die Klostergründung und sicherlich hat diese Klostergründung auch großen Einfluss auf die Gründung der Schützenbruderschaft gehabt. Diese Klostergründung datiert auf den 31. Juli 1187 und war für die Fortentwicklung Gräfraths von großer Bedeutung. Insbesondere die Wunderwirkung der Relliquie der hl. Katharina von Alexandrien, die aus den Jahren 1312-1323 bezeugt sind, haben Gräfrath weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht und waren für die damalige Zeit auch ein nicht zu übersehender wirtschaftlicher Faktor.
Dies als Einführung in die Geschichte. Nun weiter wichtige Daten aus der Geschichte der Bruderschaft.
Ab dem Jahre 1309 kann man die Existenz einer Katharinenbruderschaft aufgrund der Katharinenreliquie herleiten.
Spätestens 1346 hat sich diese Katharinenbruderschaft gebildet, denn König Johann von Böhmen (1296-1346), Graf Wilhelm von Jülich, Graf Dietrich von Holland und Erzbischof Wilram von Köln (1332-1349) waren Mitglider dieser Bruderschaft.
Bereits gegen Ende des 16. Jhdts. bestand in unserem Bergischen Land ein Bergischer Schützenbund. Ihm gehörten die Schützengilden von Düsseldorf, Ratingen, Gräfrath, Solingen, Gerresheim und Elberfeld an. Es wurden der Regel nach alljährlich Verbandsschießen gefeiert und zwar jedes Mal in der Stadt, deren Schützen das letzte Mal den Ehrenpreis, das Kränzel, davongetragen hatten. Von 1587 bis 1611 sind die Verbandsschießen urkundlich nachzuweisen.
Vorliegende Unterlagen erlauben es für das Jahr 1590, das Freischießen der verbündeten Städte in Gräfrath als gegeben anzusehen.